Die zuverlässigste Methode zur Bestimmung des Personengefährdungspotenzials ist die Schritt- und Berührspannungsmethode.
Zur Messung der Schritt- und Berührspannungen wird meist über eine Freileitung oder ein Kabel Strom in ein fernes Erdungssystem eingespeist, sodass sich ein Spannungstrichter ausbildet. An der Umzäunung des jeweiligen Umspannwerks oder anderer potenziell berührgefährlicher Stellen lassen sich dann Berührspannungen messen. Bislang wurden diese Messungen mit exakter oder bei annähernder Netzfrequenz durchgeführt, wodurch die Störunterdrückung sehr aufwändig wurde, da die Störungen nicht unbedingt zeitlich konstant sind.
Das von OMICRON entwickelte Messsystem ist in der Lage, sehr große Ausgangsleistungen abzugeben und Signale außerhalb des Netzfrequenzbereichs zu erzeugen und in Leitungen einzuspeisen. Das Ergebnis sind sehr präzise Messwerte.Mögliche Fehlerfälle können gemäß CENELEC HD 637 S1 oder IEEE 80-2000, IEEE 81-1983 und IEEE 81.2-1991 sehr genau nachgestellt und auftretende Berührspannungen nachgemessen werden. In vielen Fällen ist der Aufwand für diese Messung deutlich kleiner als bei der Messung des Potenzialtrichters.
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CPC 100 + CP CU1 + CP AL1
Primärprüfsystem zur Messung von Schritt- und Berührungsspannungen

