
Prüfkabel für Wiedereinschaltvorrichtungen und Längstrenner
Die Prüfkabel für die Prüfung von Wiedereinschaltvorrichtungen und Längstrennern einschließlich deren Steuereinheiten und Schalter werden in Verbindung mit den Prüfgeräten CMC 356 oder CMC 256plus verwendet. Jede Wiedereinschaltvorrichtung und jeder Längstrenner enthält einen Schalter und eine Steuereinheit, welche über ein einfaches Steuerkabel des Geräteherstellers miteinander verbunden sind. Die Prüfkabel enthalten alle erforderlichen Komponenten, um das Prüfobjekt am einen Ende direkt mit dem CMC am anderen Ende zu verbinden. Jedes Prüfpaket wurde so konzipiert, dass alle Funktionen geprüft werden können, die auch mit dem vom Gerätehersteller beigestellten Verbindungskabel möglich sind, und enthält Muster-Prüfpläne und Anweisungen für den Anschluss und die Verwendung der Prüfkabel.
Prüfung der Steuereinheiten von Längstrennern oder Wiedereinschaltvorrichtungen
Diese Prüfsysteme simulieren die Schaltelement-Seite mit den jeweiligen Spannungen, Strömen und Kontakten. Auf diese Weise lassen sich für die Prüfung der Steuereinheit alle Systembedingungen nachbilden, ohne dass eine Änderung von Einstellungen erforderlich ist. Die Funktionsprüfungen für die Steuereinheiten umfassen: Strom-Anregeschwellen und -zeiten, Spannungs-Anrege- und Rückfallwerte, komplette Auslösezyklen der Logik zum Sperren von Schaltfolgen, teilweise Auslösezyklen zur Bestätigung, dass unter Lastströmen keine Falschauslösungen erfolgen, Logik für Lastabwurf bei Unterfrequenz, Prüfungen der Trip-Fail-to-Detect-Logik usw.
Prüfung der Schalter von Längstrennern oder Wiedereinschaltvorrichtungen
Diese Prüfsysteme können direkt an den Schalter von Längstrennern und Wiedereinschaltvorrichtungen angeschlossen werden und versorgen diesen mit alle Spannungen, Strömen und Schaltsignalen, die es sonst von der Steuereinheit erhält. Das System zeichnet dann das Zeitverhalten bei Auslöse- und Einschaltvorgängen, die Schaltzeiten der a- & b-Kontakte sowie die gemessenen Ströme und Spannungen des Schalters auf. Die Prüfung ermöglicht die Erfassung von Daten für einen Vergleich der Auslösezeiten einer Erstauslösung und nachfolgender Auslösungen und ermöglicht ggf. die zeitliche Steuerung der Federspannzeit, anhand der sich bestimmen lässt, ob der Schalter eine zusätzliche Wartung benötigt.
